Schuppen – So wird man sie los

Besonders wenn sich die Temperaturen ändern und ein Wechsel zwischen den Jahreszeiten stattfindet, haben viele Menschen ein oft unangenehmes Problem: Schuppen. Schuppen werden oftmals mit unzureichender Hygiene verbunden, was meistens gar nicht der Fall ist. Und trotzdem, da dieses Vorurteil von Schuppen besteht, will man sie so schnell wie möglich wieder loswerden. Dazu gibt es Tipps, Tricks und Produkte, die dabei helfen.

Zum einen ist es wichtig, dass nicht der Eindruck entsteht, man müsste jetzt umso öfter die Haare waschen. Leidet man nicht unter sehr schnell fettendem Haar, ist zweimal in der Woche Haare waschen ausreichend. Wäscht man die Haare jeden Tag, hat die Kopfhaut nicht genug Zeit, sich zu erholen und zu regenerieren. Sie wird gereizt und das Resultat können Schuppen sein. Außerdem kann es helfen, sich vor dem Haare waschen diese erst einmal durchzukämmen, denn so werden die Schuppen gelockert und beim Waschen können sie leichter abgespült werden. Wenn es möglich ist, sollte auf Föhnen verzichtet werden, besonders wenn die Temperatur des Föhnes warm eingestellt ist.

Denn das trocknet die Kopfhaut aus, was wiederrum zu Schuppen führen kann. Besser ist es also, die Haare lufttrocknen zu lassen oder in ein Handtuch eingewickelt trocknen zu lassen. Das Wasser sollte beim Haare waschen am besten Lauwarm sein, auf keinen Fall zu heiß. Doch auch Lebensmittel können helfen, Schuppen zu reduzieren, zum Beispiel Zitronen. Dazu halbiert man einfach eine Zitrone und reibt sie auf der Kopfhaut, dabei ein bisschen pressen, damit der Saft aus der Zitrone tritt. Das lässt man dann ungefähr 10 Minuten einwirken und wäscht es dann aus, dabei muss man aber sehr sorgfältig sein, da sich Fruchtfleisch in den Haaren verfangen kann.

Es gibt natürlich auch Anti-Schuppen-Produkte zu kaufen, Birkenwasser gibt es zum Beispiel schon zu einem sehr günstigen Preis in der Drogerie. Das gibt man am besten nach dem Haare waschen auf die Kopfhaut und lässt es einwirken. Auch spezielle Anti-Schuppen-Shampoos können helfen.
Sollten die Schuppen trotzdem weiter bestehen, wäre es empfehlenswert, einen Arzt aufzusuchen.

Risiko Tollwut – Eine unterschätzte Infektionsgefahr in beliebten Urlaubsregionen

Fernreisen erfreuen sich großer Beliebtheit. Ob als Pauschalreisender, als Backpacker oder Kreuzfahrt-Tourist, kaum ein Winkel der Erde wird nicht bereist und bleibt touristisch unentdeckt. Die Reiseveranstalter machen es uns Touristen auch immer einfacher, bieten sie doch nicht nur bei Essen und Trinken „all inclusive“ an.

Sie übernehmen auch einen Teil der Reisevorbereitungen und vermitteln ein Gefühl der absoluten Sicherheit, auch in den entferntesten und unterentwickeltsten Gegenden der Welt. Das hat für den Reisenden viele Vorteile, entbindet ihn aber nicht von der Notwendigkeit, sich über Reiserisiken wie Infektionsgefahren zu informieren und gegebenenfalls beraten zu lassen. Das gilt auch für die tückische Tollwut, die in einigen Weltregionen ein akutes Gesundheitsrisiko ist.

Tollwutgefahr in touristischen Zielgebieten

Ist die Tollwut in Ländern Mittel- und Westeuropas, in Nordamerika und Australien wie auch Japan praktisch ausgerottet, spielt sie in Teilen Südamerikas, in Afrika sowie Asien einschließlich Südostasien eine teilweise erhebliche Rolle und stellt dort auch für Touristen eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar. Das betrifft auch so beliebte Reiseziele wie Namibia und Südafrika, die Türkei und Indien, Thailand, Indonesien, Vietnam und die Philippinen und nicht zuletzt auch Brasilien, um nur ausgewählte Touristenziele zu nennen. Soll die Reise also in diese Regionen gehen, ist vor Reiseantritt eine ausführliche Information über die aktuelle Situation vor Ort anzuraten, um je nach Risikoeinschätzung geeignete Vorsorgemaßnahmen treffen zu können. Dazu gehört es auch, sich über den Tollwut-Erreger, Infektionswege, Krankheitsverlauf, Ansteckungsgefahr, Schutzmaßnahmen und Impfungen zu informieren.

Was man über Tollwut wissen sollte

Die Tollwut ist eine Zoonose, also eine von Tieren übertragene Viruserkrankung, die innerhalb weniger Tage nach Auftreten der ersten Symptome in der Regel tödlich endet. Das auslösende Virus mit dem Namen Rabiesvirus, wird durch Bisse und Speichelkontakt eines infizierten Tieres übertragen. Wichtigste Überträger für den Menschen sind Hunde, Katzen, Füchse, Marder, Dachse und Fledermäuse. Die Inkubationszeit vom Eindringen des Virus ins Blut, bis zu den ersten Krankheitssymptomen beträgt üblicherweise 3-8 Wochen.

Danach treten beim Menschen die ersten Symptome auf, die neben Fieber und Kopfschmerzen auch Jucken, Brennen und Schmerzen im Bereich der Bisswunde umfassen können. Die Krankheit durchläuft mehrere Phasen und endet in der Regel nach wenigen Tagen tödlich. Eine erfolgversprechende Therapie steht nicht zur Verfügung. Deshalb sind Vorsichtsmaßnahmen, um den Kontakt mit infizierten Tieren zu vermeiden und Impfungen die wichtigsten Vorsorgemaßnahmen. Darüber hinaus gibt es auch noch die Möglichkeit einer Notfallimpfung unmittelbar nach Biss oder Tierkontakt. Hierbei ist allerdings zu bedenken, dass in einigen Regionen und Reisezielen der notwendige Impfstoff nicht immer zur Verfügung steht.

Fazit: Tollwut stellt in einigen touristischen Regionen der Welt eine ernst zu nehmende Gesundheitsgefahr dar. Vor Reiseantritt sollten Informationen über das zu erwartende Risiko eingeholt werden, um auf dieser Basis Impfentscheidungen treffen zu können.

Mit oder ohne Frühstück abnehmen – Welche Strategie ist richtig?

In einer Gesellschaft, deren Mitglieder kontinuierlich an Gewicht zulegen, ist es nicht weiter verwunderlich, dass nach Mitteln und Wegen gesucht wird, diesen ungesunden Trend zu stoppen. Wissen doch Gesundheitspolitiker, Ärzte, Ernährungswissenschaftler ebenso wie Betroffene, dass Übergewicht mit erhöhten Gesundheitsrisiken einhergeht.

Die Liste der potenziellen Gesundheitsrisiken ist lang und umfasst so schwerwiegende Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt, Arthrosen in Knie- und Hüftgelenken, Rückenbeschwerden und einige mehr. Noch länger als die Liste der Gesundheitsrisiken als Folge von Übergewicht ist die Liste der Diäten, mit denen die überflüssigen Pfunde purzeln sollen. Allerdings hat jede der Diäten es schwer, den Jo-Jo-Effekt zu überwinden und dauerhaften Erfolg nachzuweisen. Da kommt es vielen gelegen, es doch einfach mal mit einem ordentlichen Frühstück zu versuchen.

Ein ordentliches Frühstück ist gut, hilft aber nicht beim Abnehmen

Die Idee, nach einem guten Frühstück den Rest des Tages nichts oder wenigstens deutlich weniger zu essen, um Gewicht zu reduzieren ist nicht neu und wird von vielen praktiziert, zumal sie keine offensichtlichen Gesundheitsrisiken birgt, wie so manche Diät. Taugt diese Methode auch zur Gewichtsreduktion? Leider nein, wie Wissenschaftler der Universität Melbourne, Australien in einer umfangreichen Datenanalyse errechnet haben. Eher das Gegenteil scheint sogar richtig zu sein. So war in den von den Wissenschaftlern analysierten Studien eher eine Gewichtszunahme zu registrieren, wenn das Frühstück Teil der täglichen Mahlzeiten war.

Wurde in anderen Studien ausdrücklich auf das Frühstück verzichtet oder es sogar verboten, zeigte sich im Laufe der Studien ein Abnehmerfolg der Teilnehmer. Das ist auch nicht weiter überraschend, da das fehlende Frühstück bei den Studienteilnehmern zu einer Reduktion der täglichen Kalorienaufnahme führte. Wurde gut gefrühstückt, konnten die aufgenommenen Kalorien den Rest des Tages nicht mehr eingespart werden, was in den Studien als Gewichtszunahme dokumentiert wurde. Bleibt also die Frage, ob das Auslassen einer Mahlzeit zur Gewichtsreduktion geeignet ist.

Grundsätzlich ja, wird doch hier nur der alte Grundsatz „FdH“ umgesetzt. Allerdings sollte genau darauf geachtet werden, wer es in welcher Lebenssituation aus welchem Grund macht. Potenziell sind auch gesundheitliche Nachteile zu beachten, wenn die erste Mahlzeit des Tages ausgelassen wird. Eine wissenschaftliche Analyse dazu fehlt leider. So ist es mit Sicherheit nicht gut, Kinder, egal ob übergewichtig oder nicht, ohne Frühstück in die Schule zu schicken. Mit Frühstück lernt sich besser und bei Übergewicht sollte eben nach anderen Methoden Ausschau gehalten werden, um das Gewicht zu kontrollieren. Bewegung und Sport wäre nur eine denkbare Möglichkeit.

Quelle: Sievert K et al. BMJ. 2019 Jan 30;364:l42. doi: 10.1136/bmj.l42.
Effect of breakfast on weight and energy intake: systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials.

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